Galizien, im Nordwesten von Spanien gelegen, ist vor
allem bekannt wegen des Jakobspilgerweges und der Stadt
Santiago de Compostela mit ihrer von der UNESCO zum
Weltkulturerbe erklärten Altstadt. Daneben gibt
es aber noch viele kaum bekannte und nicht von Touristen
überlaufene Gebiete, die ebenfalls einen Besuch
lohnen.
Auf unserer Reise verbringen wir die ersten Tage mit
Wanderungen in der abgelegenen Sierra de Courel, einem
Kleinod der Natur. Die Landschaft ist hügelig bis
bergig und von kleinen Bächen und Flüssen
durchzogen, auch im Hochsommer bleibt die ganze Region
grün. Aufgrund seiner vielfältigen Tier- und
Pflanzenwelt ist der Gebirgszug größtenteils
unter Naturschutz gestellt. Marder, Dachse, Füchse,
Hermeline und sogar den seltenen Königsadler gibt
es hier.
Vier der schönsten Etappen auf dem legendären
Jakobspilgerweg durch eine malerische hügelige
Landschaft schließen sich an.
Zwei Tage verbringen wir an der Atlantikküste,
wo viele kleine Sandstrände zum Baden einladen.
Geplanter Reiseverlauf:
1. Tag: Ankunft in Santiago de Compostela, erster Bummel
durch die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten
Altstadt.
2. Tag: Bustransfer zur Sierra Courel in den idyllischen
Ort Seara, der größtenteils aus alten Natursteinhäusern
besteht. Wir beziehen für vier Nächte Quartier
in einer kleinen Pension mit hervorragender Küche.
Nachmittags kleine Wanderung (2 Stunden) zu einem Wasserfall.
3. Tag: Auf einer Rundwanderung durch die Berge genießen
wir überwältigende Ausblicke (4 Stunden).
4. Tag: Im Naturpark Rogueira wandern wir durch jahrhundertealte
Laubwälder, viele kleine Bäche kreuzen unseren
Weg. Über einen Bergkamm gehts nach Seara zurück
(6 Stunden).
5. Tag: Über kleine Pfade und auf einem Höhenweg
wandern wir ins Dörfchen Ferreiros, wo es eine
der schönsten Gaststätten Galiziens gibt.
(5 Stunden).
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