Im Nordwesten Spaniens liegt ganz in der Nähe des
Jacobsweges die Sierra Courel. Die Landschaft ist hügelig
bis bergig und von kleinen Flüssen durchzogen,
in denen man zum Teil baden kann. Auch im Hochsommer
ist die Region sehr grün. Wegen seiner vielfältigen
Tier- und Pflanzenwelt ist der Gebirgszug größtenteils
unter Naturschutz gestellt. In einer kleinen Pension
mit hervorragender Küche übernachten wir viermal.
Die Pension liegt im idyllischen Dorf Seara, das aus
alten Natursteinhäusern besteht. Von hier aus wandern
wir über karge Hochplateaus und urwüchsige
Kastanienwälder.
Nach dem Aufenthalt in der Sierra Courel wandern wir
auf vier der schönsten Etappen des Jakobsweges.
Das Ambiente dieses Pilgerweges und die gute Laune der
Pilger, die oft schon lange mit viel Gepäck unterwegs
sind, färbt auf alle Wanderer ab.
Die nächsten zwei Tage verbringen wir an der galizischen
Atlantikküste. Traumhafte weiße Sandstrände
laden zum Baden oder Relaxen ein.
Reiseverlauf:
So: Ankunft u. Übernachtung in
Santiago de Compostela.
Mo: Transfer zur Sierra Courel ins Dörfchen Seara.
Vier Nächte übernachten wir in diesem Ort.
Wanderung zu den Wasserfällen (Dauer 2 Std.).
Di: Auf einer Rundwanderung durch die Berge des Courels
genießen wir wunderbare Ausblicke (Dauer 4 Std.).
Mi: Transfer zum Naturpark Rogueira. Wir wandern durch
jahrhundertealte Laubwälder. Viele kleine Bäche
kreuzen unseren Weg. Über einen Bergkamm geht's
nach
Seara zurück (ca. 6 Std.).
Do: Von Seara wandern wir über kleine Pfade und
auf einem Höhenweg ins Dörfchen Ferreiros
(ca. 5 Std.). Dort gibt es eine der schönsten Gaststätten
Galiciens. Bademöglichkeit. Rücktransport
per Auto.
Fr: Transfer zum Jacobsweg. Wir beginnen unsere Tour
im Weiler Cebreiro. In 5 Stunden wandern wir über
Berge und Felder an kleinen Kapellen vorbei ins Dörfchen
Triacastela, in dem wir übernachten.
Sa: Durch Bauerndörfer und grüne Hügel
geht es in vier Stunden ins Städtchen Sarria, wo
wir auch übernachten.
|